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Start für "Spirit & Soul"
Drei Winternächte mit Inspiration für Studenten in Wien

StudentInnen diskutieren existentielle Fragen über Gott und die Welt...

Ende November startet in Wien die neue Serie "Spirit & Soul" mit Soulklängen, Diskussionen und adventlichen Überraschungen. StudentInnen und junge Leute sind eingeladen. Die Abende bringen einen spannenden Mix aus Soulmusik, Cocktails, Buffet, Inputs und Statements.

Mittwochs, ab 20.00 Uhr 
Figlhaus
Schenkenstraße 2
1010 WIEN 
Tel: ++43 (0) 1 532 5632 0

Nächster Termin:
12. Dezember SPIRIT & LIFE
Dieser Weg wird kein leichter sein" - oder ein wahnsinnig cooles Geschenk.
Statements & more zwischen "Man on Fire" und Mutter Teresa 

Die spirit & soul-Nächte sind eine Verantaltungsserie für StudentInnen und junge Leute. Diese Abende finden rund um den Studienkreis des EU-Kurses und des Medienlehrgangs statt.

Da gibt es coole Inputs, über die man im Nachhinein viel nachdenken kann.
Birgit, EU- und Medienkurs 2005/06

 

Ich hoffe, dass sich hier junge Menschen fern ab vom üblichen "small talk" kennen lernen.
Franz, EU-Kurs 2007/08

 
28. November, spirit & courage  - Ein Bericht von Christine Haager:
Der Abend fing an mit einem ausgezeichneten Buffet und feinen Cocktails, gemischt mit netten Gesprächen. Steffi begrüßte uns alle und erklärte das Programm des Abends. Die ersten einleitenden Worte zum Thema fand Christian, er gab uns die nötigen Fakten und erste Impulse für den weiteren Verlauf des Abends. Insbesondere ging er auf das Apartheitsregime in Afrika, dem Krieg zwischen Hutu und Tutsi in Rwanda und die mangelnden Reaktionen der internationalen Gesellschaft ein.

Es folgten zwei Filmsequenzen, ein Ausschnitt aus dem Film "Hotel Rwanda" und ein Teil der letzten Rede Martin Luther Kings, der sich für den gewaltfreien Widerstand gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerungsschicht Amerikas einsetzte und sein Leben dabei hingab. Auch der Hauptdarsteller in Hotel Rwanda lässt seine Familie in ein sicheres Land ziehen, bleibt selbst aber zurück um den Leuten Hoffnung zu geben und sie vielleicht zu retten, obwohl er sich damit selbst gefährdet.

Christian gab dann sein persönliches Statement ab. Für ihn war der wichtigste Punkt die Verantwortung, die größer als der Mensch selbst ist, denn durch die Verantwortung zeige sich die wahre Größe eines Menschen. Er meint, es gäbe keine größere Liebe, als wenn jemand sein Leben für andere hingibt, und verwies dabei auch auf die Bibel. Leonie fand es bemerkenswert, das eigene Glück hinten anzustellen. Ihr sei aufgefallen, dass die Filmsprache im ersten Film hauptsächlich über die Blicke ging, sie beobachtete die gedemütigten Blicke der Opfer, die hauptsächlich zu Boden sahen, die der Zuschauer, die nicht eingreifen wollten, und bewusst wegsahen und den Blick des Helden für seine Mitmenschen und deren Leid. Danach teilte uns Hubert seine Impressionen mit. Ihm war vor allem der Mut aufgefallen, der gezeigt wurde. Er meinte, wer Mut zeige, der mache auch Mut.

Abschließend gab uns Steffi Anregungen für die Diskussionsrunden in kleinen Gruppen. Die Frage war: "Wofür würde man das Leben geben?"

Datum:
Mi, 12 Dezember 2007, 20:00
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