Pfingstnovene Tag 3

Pfingstnovene Tag 3

🔥 Pfingstnovene Tag 3 ⬇️⬇️⬇️

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Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Durch ihn haben wir auch im Glauben den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Mehr noch, wir rühmen uns ebenso der Bedrängnisse; denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld, Geduld aber Bewährung, Bewährung Hoffnung. Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. (Röm 5,1-5)

Die Liebe hast du nur, weil sie ausgegossen wurde in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. Das ist es, wonach du seufzen sollst! Verachte Deinen Geist und empfange den Geist Gottes. Dein Geist soll sich nicht davor fürchten, in deinem Leib Enge zu erleiden, wenn der Heilige Geist in dir zu wohnen anfängt. Hab keine Angst! Wenn der Geist Gottes in Deinem Leib zu wohnen beginnt, dann schließt er dort deinen Geist nicht aus. Wenn Du einen Reichen als Gast empfängst, dann leidest du unter der Enge. Du weißt nicht mehr, wo du noch bleiben sollst, wo du ihm ein Bett aufstellen sollst, wohin mit der Frau, den Kindern, der Familie. Du fragst dich: „Was soll ich jetzt machen? Wohin soll ich gehen? Wohin soll ich auswandern?“ Empfange den reichen Geist Gottes, dann wirst du geweitet und nicht eingeengt. Deinem Gast sagst du: „Du hast meinen Schritten weiten Raum gegeben. Als du noch nicht hier warst, da habe ich unter der Enge gelitten. Als Du meine Kammer ausgefüllt hast, da hast du nicht mich ausgesperrt, sondern meine Enge.“ Wenn gesagt wird: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen“, dann meint diese Ausgießung die Weite. Deshalb fürchte nicht die Enge, nimm diesen Gast bei dir auf. Er soll nicht ein Gast sein, der einfach vorübergeht. Lebe für ihn und er wird dir nicht fehlen, wird nicht von dort weggehen. Halt ihn ganz fest und sag zu ihm: „Herr, unser Gott, nimm Besitz von uns!“ (Augustinus)

Heiliger Geist, manchmal habe ich Angst, dass neben Dir kein Platz mehr für mich ist. Ich vertraue darauf, dass Du meine Enge aufschließen kannst und mich in die Weite führen willst. Besonders will ich dich bitten für…

1. Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
Nun hauch uns Gottes Odem ein.

2. Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
gu gibst uns Schwachen Kraft und Mut.

3. Dich sendet Gottes Allmacht aus
in Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.

4. Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.

5. Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn,
dass Unheil uns nicht schaden kann.

6. Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt.

7. Den Vater auf dem ewgen Thron
und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heilger Geist,
auf ewig Erd und Himmel preist.
Amen.

(Textnachweis Hymnus: Veni creator, Übersetzung Friedrich Dörr, Gotteslob 1975, Nr. 241)