Pfingstnovene Tag 5

Pfingstnovene Tag 5

🔥 Pfingstnovene Tag 5 ⬇️⬇️⬇️

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Wenn Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit. Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen, durch seinen Geist, der in euch wohnt. Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so dass wir nach dem Fleisch leben müssten. Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die sündigen Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben. Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet, sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater! So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden, um mit ihm auch verherrlicht zu werden. (Röm 8,10-17)

Die tiefsten Wunden, die den Menschen zugefügt werden oder die er sich selbst beibringt, sind die Wunden zum Unheil. Wenn der Glaube schwankt, die Hoffnung zerbricht, die Liebe erkaltet, die Anbetung erstarrt, der Zweifel nagt, der Kleinmut sich über alles Leben breitet wie das Leichentuch der Winterlandschaft, der Hass und die Anmaßung den inneren Atem würgen: dann ist das Leben auf den Tod verwundet. Dann ist es Zeit umzukehren und den Geist von innen her neu bauen und schaffen zu lassen. Die Welt sieht von Gott her anders aus, und auf diesen Standpunkt des Herrgotts müssen wir auf jeden Fall zurück. Oft müssen wir für viele einzelne Situationen diese heilende Bekehrung und Wandlung durchstehen. Der Mensch allein verzagt und versagt. Immer wieder schiebt sich die natürliche Logik und Konsequenz des Unheils würgend und giftig in das Bewusstsein. Dass in all dem auch eine Logik des Heils, der Führung und Fügung sichtbar wird, zu dieser Erkenntnis muss man sich selbst dann noch entschließen, wenn man sie sich erbetet hat. Und doch hilft der Geist Gottes immer wieder über die kleinen Stunden hinweg: ich weiß und spüre es. Gott heilt. Die heilende Kraft Gottes lebt in mir und mit mir. (Alfred Delp)

Heiliger Geist, es ist nicht immer leicht zu glauben, dass alles am Ende gut ausgeht. Ich erneuere mein Vertrauen, dass du unser Leben hältst und führst. Besonders will ich dich bitten für…

1. Komm, Heilger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
Nun hauch uns Gottes Odem ein.

2. Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
gu gibst uns Schwachen Kraft und Mut.

3. Dich sendet Gottes Allmacht aus
in Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.

4. Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.

5. Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn,
dass Unheil uns nicht schaden kann.

6. Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt.

7. Den Vater auf dem ewgen Thron
und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heilger Geist,
auf ewig Erd und Himmel preist.
Amen.

(Textnachweis Hymnus: Veni creator, Übersetzung Friedrich Dörr, Gotteslob 1975, Nr. 241
Text Alfred Delp: Ders.: Im Angesicht des Todes, Freiburg 1956, 203f))